Mittwoch, den 02 Oktober 2019

OKAfree D - 3D-Druck-Einlagen für den Scheibenzwischenraum von Isolierverglasungen

OKALUX präsentiert Neuheit

OKALUX präsentiert in Zusammenarbeit mit BASF 3D Printing Solutions eine innovative Neuheit: OKAfree D. Mit dieser Produktlösung lassen sich Einlagen für den Scheibenzwischenraum frei gestalten und dreidimensional drucken.Der 3D-Druck entwickelt sich zu einer Schlüsseltechnologie für das produzierende Gewerbe und somit auch für die Baubranche. Nächstes Ziel ist seine Kommerzialisierung. Gedruckte Bauteile sollen zukünftig in der Herstellung nicht mehr kosten als z.B. Bauteile, die im Guss- oder Spritzgussverfahren hergestellt werden. Bei kleinen Stückzahlen, etwa für Prototypen, ist dies bereits der Fall. Zudem sollen die gedruckten Bauteile auch technische und statische Funktionen übernehmen. Dafür empfiehlt es sich, die Materialeigenschaften noch weiter zu verbessern. Es werden heute schon tragende Bauteile aus Titan, Keramik oder faserverstärkter Kunststoffe gedruckt – und auch Beton, Ton und Glas können mittels 3D-Druck verarbeitet werden.

Ebenso rasant entwickelt sich auch die Drucktechnologie weiter. Drucker für Bauteilgrößen von 1 m³ sind inzwischen kommerziell verfügbar. Diese möglichen Abmessungen machen den Einsatz des 3D-Drucks auch für die Herstellung von Einlagen im Scheibenzwischenraum interessant. Da der hermetisch abgeschlossene Scheibenzwischenraum das gedruckte Bauteil vor Umwelteinflüssen und mechanischen Belastungen weitestgehend schützt, ist die Anwendung – mit geeigneten Materialien – relativ risikofrei.

Das Design der Einlage ist frei gestaltbar. Architekten sollen mit einem Online-Design-Tool ihre Fassadengestaltung den individuellen Anforderungen anpassen können. Beispielsweise lassen sich organische Formen aus der Natur dreidimensional scannen, dann digitalisieren, bearbeiten und in beliebiger Größe drucken. Sämtliche Prozesse bis zur Herstellung der Einlage sind digitalisierbar und das Drucken des Bauteils ist an jedem Ort der Welt möglich. 

 

Abhängig von der Ausrichtung und Lage des Gebäudes sowie der Neigung der Fassade kann so auch ein individuell gestalteter Sonnenschutz realisiert werden: Hierzu ist eine dreidimensionale Form der Einlage erforderlich. Indem man deren einzelne Zellen so ausrichtet, dass ihre Öffnungen nach Norden zeigen, erreicht man Durchsicht und Verschattung gleichzeitig. Dieses Prinzip wird bereits beim Sonnenschutzraster OKASOLAR 3D angewendet. Während es sich dabei um ein regelmäßiges Raster handelt, dass eher technisch anmutet, erscheint die unregelmäßige Anordnung von OKAfree D sehr „organisch“. Design, Architektur und Funktionalität lassen sich somit auf neue Weise vereinen.  

www.okalux.de


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